Die FDP Neuenkirchen beantragt, dass der Gemeinderat folgendes beschließen möge.
Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen beschließt, die Abläufe und Handlungen der Gemeinde Neuenkirchen zukünftig so zu gestalten, dass der Ortsjugendring eine bessere Planungssicherheit und mehr Gestaltungsspielraum für den Kinderferienspaß hat.
Außerdem wird dem Ortsjugendring rückwirkend seit 2019 ein Zuschuß von 100,- € je teilnehmenden Kind zur freien Verfügung gewährt.

Begründung: Wie in den vergangenen Jahren mussten die Organisatoren des Kinderferienspaßes auch in diesem Jahr wieder mit Behinderungen durch die Gemeinde Neuenkirchen und kurzfristigen Änderungen von Räumlichkeiten etc. die Betreuung von 120 Kindern organisieren.
Nach unseren Informationen war u.a. die Baustelle des Neubaus der Mensa mit untergeordneter Nutzung für außerschulischen Veranstaltungen nicht ausreichend gesichert, Rasenflächen zum Spielen wurden kurzfristig großflächig gesperrt.
Anfragen nach dringend benötigtem Raum der Schlemmerfeenküche wurde über Monate strikt abgelehnt. Ohne Begründung und ohne Bestreben, diesen freizugeben. Einen Tag vor dem FSP ist die Nutzung plötzlich möglich, da dies in einem Vertrag mit dem Caterer wohl doch enthalten sei.
„Anonyme“ Beschwerden werden telefonisch ohne eigene Inaugenscheinnahme eines Gemeindevertreters weitergegeben. In der Beschwerde hieß es z.B. dass der OJR seine Aufsichtspflicht für die Kinder Überdenken solle, da es in der Schule über Tische und Bänke ginge.
Außerdem ist der Bürgermeister zu einem Besprechungstermin ohne abzusagen nicht erschienen.
Dies spiegelt eine fehlende Würdigung des unentgeltlichen Einsatzes der jungen Menschen an der Allgemeinheit dar.

Berufstätige junge Familien sind z.T. auf diese Art der Betreuung angewiesen und würden eine Unterstützung durch die Gemeinde wünschen. Doch das Gegenteil ist der Fall.

40 Betreuer bzw. Jugendliche und junge Erwachsene des OJR, opfern z.T. einen Teil ihres Jahresurlaubs, um 120 Kinder 2 Wochen zuverlässig, gewissenhaft und ehrenamtlich bzw. unentgeltlich zu betreuen. Dieses Engagement sollte durch die Gemeinde mit allen Mitteln, auch finanziell gefördert werden. Dass die Gemeinde Ihre eigenen bzw. zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten dazu bereitstellt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein und nicht erwähnt werden müssen.
Stattdessen müssen die Leiter des OJR in jedem Jahr als Bittsteller auf die Gemeindeverwaltung zugehen und um Räume und Flächen bitten. Dabei muß regelmäßig um jede „Herdplatte“ gekämpft werden.

Eine familienfreundliche Politik sieht aus Sicht der FDP anders aus.

Um die Prozesse rund um den Kinderferienspaß zu verbessern, sollte ein runder Tisch mit u.g. Teilnehmern die bisherigen Vorkommnisse der letzten 3 Jahre aufarbeiten und dem Rat oder der Verwaltung Handlungsempfehlungen zur Verbesserung unterbreiten.

  • Gesamtes Organisationsteam OJR
  • Jeweils ein Vertreter der örtlichen Parteien
  • Ein Vertreter des Ausschusses für Soziales, Generationen und Inklusion
  • Ein Vertreter der Leitung der Abteilung Kinder und Jugendarbeit der Gemeinde Neuenkirchen